Loving Vincent (Review)

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Filmposter von http://www.lovingvincent.com

Ich war seit langer Zeit nicht mehr im Kino. Wenig Zeit, wenig Geld, es hat drei Anläufe gebraucht, bis ich tatsächlich in den Film gehen konnte, von dem ich euch heute erzählen will.
Er heißt „Loving Vincent“ und ausnahmsweise wollte ich diesen Film nicht sehen, weil sich die Story oder das Thema so spannend angehört hat, sondern weil er auf eine ganz besondere Art und Weise gemacht ist.

An „Loving Vincent“ haben Künstler_innen über vier Jahre gearbeitet. Eine ganz schön lange Zeit für letztendlich 94 Minuten auf der Leinwand. Aber diese Zeit hat es gebraucht, weil jedes einzelne Bild, aus dem dieser Film besteht, gemalt wurde. Von 125 Künstler_innen. „Loving Vincent“ besteht aus Ölgemälden und es ist der erste Film, der auf diese Art und Weise gemacht wurde.

Die Wahl der Ölgemälde als Geschichtenerzähler macht deshalb bei diesem Werk besonders Sinn, weil es um Vincent van Gogh geht und um die letzten Wochen vor seinem Tod. Armand Roulin (Douglas Booth) bekommt in dem Film nach dem Tod von van Gogh den Auftrag, einen Brief an van Goghs Bruder Theo zu übermitteln. Dieser ist aber ebenfalls gestorben, weshalb Armand sich auf die Reise begibt, um die Person zu finden, die rechtmäßige_r Besitzer_in des Briefes wäre. Im Laufe seiner Suche findet er wichtige, verwirrende Details über van Goghs letzte Wochen heraus, seine Suche wird intensiver, bis er sich ausschließlich ihr widmet. Die wiederkehrende Frage lautet: Wie konnte van Gogh, der sich noch wenige Wochen vor seinem Tod als gesund beschreibt, so plötzlich Selbstmord begehen?

„Loving Vincent“ wird zurecht von Kritiker_innen gelobt. Die Arbeit, die in dem Film steckt, ist unvorstellbar. Die Macher_innen schreiben auf der Filmseite zur Entstehung der Bilder: „We painted the first frame as a full painting on canvas board, and then painted over that painting for each frame until the last frame of the shot. We are then left with an oil-painting on canvas board of the last frame.“ Wenn man sich den Film anschaut, muss man diese Info im Hinterkopf haben und sich bewusst machen, wir zeitaufwendig und anstrengend es gewesen sein muss, die so lebendig wirkenden Bilder zu malen und aneinanderzureihen. Jedes im Film vorkommende Bild ist so reich an Details, alles ist kontinuierlich in Bewegung und der Film steht in keiner einzigen Sekunde still.

Dieses Hintergrundwissen über die Produktion hat mich also ins Kino getrieben. Ich hatte mich davor nicht viel mit Vincent van Goghs Leben beschäftigt und wusste daher wenig über die Rahmenhandlung. Trotzdem hat mich die Geschichte total gepackt. Armand als Hauptdarsteller des Films, der zunächst fast so unwissend ist, wie möglicherweise manche Zuschauer_innen, funktioniert perfekt als Figur, die von van Goghs Geschichte mitgerissen wird und die Zuschauer_innen gleich mitnimmt in seiner Faszination. Der Film erzählt die Biografie van Goghs letzter Wochen detailgetreu nach und auch die sich an manchen Punkten widersprechenden Perspektiven der verschiedenen in diesen Wochen an seinem Leben beteiligten Personen kommen zum Ausdruck.

Ich bin mit einem sehr seltsamen Gefühl aus dem Film gegangen… Einerseits war ich von der Tragik gepackt, die das Leben und der Tod des Künstlers enthalten und andererseits war ich so fasziniert von der Handlung und der Machart des Films, dass ich irgendwie einfach glücklich darüber war ihn gesehen zu haben. Es ist einer dieser Filme, von denen ich im Nachhinein sage, dass ich etwas verpassen würde, wenn ich ihn nicht gesehen hätte und deshalb empfehle ich ihn euch weiter (ohne behaupten zu wollen, dass ihr auch was verpasst, wenn ihr ihn nicht schaut, das gilt nur für mich).

Ach ja: Wer noch weitere Infos über den Film will, kann sich auch mal das öffentlich einsehbare Press Kit anschauen und durchlesen.

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Podcast Folge 2: Geschichten und Erzählungen

Die zweite Folge meines Podcasts ist jetzt online. Dabei geht es um Erzählungen in doppelter Hinsicht: Einerseits, welche Bestandteile eine Geschichte in erzähltheoretischer Hinsicht hat und was sie eigentlich ist und sein soll. Und Andererseits, was eigentlich gesellschaftliche, politische Erzählungen sind, warum die Figur der Erzählung für Menschen und Gesellschaft so zentral ist, wer Erzählungen gestalten kann – und wer nicht, woraus sie bestehen und wie voraussetzungsreich das Erzählen doch eigentlich ist.

Vielen Dank nochmal an Sarah, die diesen Podcast mit mir zusammen gemacht hat und an die Person, die für meine Jingles verantwortlich ist.

Ich freu mich über euer Feedback: Ihr habt Themen, die euch besonders interessieren, sonstige Fragen und Anmerkungen? Schreibt mir einfach eine Mail.

Und hier findet ihr die Artikel, auf die wir uns in der Folge bezogen haben:

Ungeschminkte Wahrheiten
Eine neue linke Erzählung
US-Behörde erhält Liste verbotener Wörter
Existenzbedingungen des Schreibens. Zur Ideologie der Unbedingtheit

Fantastic Masculinities: Über Männlichkeitsperformances in Hollywood-Produktionen

Vor zwei Tagen wurden die Golden Globes vergeben. Im Zuge der #MeToo-Debatte, gefolgt von der #TimesUp-Initiative gab es einen Black Carpet, bei dem viele Schauspieler_innen und weitere Prominente Schwarz trugen, um ein Zeichen der Solidarität zu setzen. Auf die #MeToo-Debatte bin ich in einem anderen Post eingegangen, seitdem habe ich noch viel darüber gesprochen und nachgedacht.
Heute will ich einen anderen Fokus setzen auf etwas, das einen weiteren, wichtigen Aspekt der Geschlechterpolitik rund um Hollywood (und nicht nur rund um Hollywood, sondern auch sämtlichen anderen Filmproduktionsstätten) darstellt: Bei #MeToo ging und geht es um das, was hinter der Bühne passiert und dank einiger Kritik daran irgendwann auch darum, was in der Arbeitswelt und in den sogenannten „Privathaushalten“ mit und gegen Frauen passiert, inwiefern sexualisierte Gewalt im Alltag von Frauen eine Rolle spielt.

Über das, was eigentlich auf der Bühne passiert, mache ich mir seit einiger Zeit in Bezug auf die Darstellung und Charakterisierung von Vampir-Figuren Gedanken, die oftmals starkes Stalking-Verhalten zeigen. In neuen wie in älteren Produktionen wird dieses höchst übergriffige Verhalten häufig mit der „Schönheit“ der Figur legitimiert und allgemein als unproblematisch dargestellt. An Vampir-Figuren lässt sich gut zeigen, welche Männlichkeitsperformances „beliebt“ und „angesagt“ sind, welche Formen der Männlichkeit gesehen werden wollen.

Ein Gegenentwurf zu dieser Art der Inszenierung von Männlichkeit in Filmen stellt Newt Scamander, der Protagonist von „Fantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ dar. Darauf bin ich dank eines Youtube-Videos gekommen, das ich euch dringend empfehle anzuschauen. Darin geht es um die Männlichkeitsperformance von Eddie Redmayne alias Newt Scamander, die in vielerlei Hinsicht der common Darstellung einer heroischen Männlichkeit widerspricht.

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Aus dem unten verlinkten, empfohlenen Video von Pop Culture Detective

Am Ende des Videos geht der Macher darauf ein, was für Reaktionen Eddie Redmaynes Inszenierung beim Publikum und bei Kritiker_innen hervorgerufen hat. Einer der Hauptkritikpunkte am Film, der von vielen Medien aufgegriffen wurde, war tatsächlich diese untypische Darstellung eines männlichen Helden. Das verweist darauf, dass Darstellungen von Männlichkeit, die von der hegemonialen Performance abweichen, nach wie vor sanktioniert werden, von Kritiker_innen, der Filmindustrie, usw. Es ist sogar fraglich, ob Newt in den kommenden Filmen noch so stark im Vordergrund stehen wird, wie im ersten Film, weil seine Rolle eben nicht dem entspricht, was viele Kinobesucher_innen sehen wollen.

Ich schließe mich dem Macher des Videos vollkommen darin an, dass nichts in einem Film mehr langweilt, als zum 3.000sten Mal dieselbe heroische Männlichkeit auf der Leinwand zu sehen. Newt Scamander fand ich bereits beim ersten Filmschauen eine wahnsinnig abwechslungsreiche und spannende Figur und nach diesem Youtube-Video ist mir klar geworden, warum.

Der Umgang mit der Figur des Newt Scamander zeigt, dass die Darstellungsfreiheit in Hollywood ebenfalls Grenzen kennt, die sich dort offenbaren, wo Geschlechterrollen anders inszeniert und ausgedeutet werden als in den meisten anderen Filmen. Diese Grenzen haben gesellschaftliche Folgen, wenn Menschen nur Figuren gezeigt werden, die tradierte Geschlechterrollen verkörpern und bestimmten Idealtypen entsprechen.
Es manifestiert sich die bereits vorher existente Norm auf dem Bildschirm, es wird ein weiteres Mal ausgedeutet, wie Männlichkeit funktionieren soll (und selbstverständlich auch Weiblichkeit, sowie jede Form der Geschlechterinszenierung). Und oftmals zeigen und heroisieren Filme Männlichkeiten, die beispielsweise unglaublich übergriffig handeln.

Filme sind nicht nur Fiktion. Schauspieler_innen, Drehbuchautor_innen, Regisseur_innen, alle möglichen an einem Film Beteiligten entscheiden sich für eine bestimmte Inszenierung der Figuren. Diese Inszenierung sagt etwas über gesellschaftliche Vorstellungen aus und beeinflusst diese nachhaltig. Männer agieren nicht im luftleeren Raum auf diese Art übergriffig, wie die #MeToo-Debatte es sichtbar macht.
Sie sind natürlich geprägt durch Vorstellungen, Sozialisation, usw. (was ich nicht als Entschuldigung verstanden wissen will: Jeder Mensch hat die Freiheit sich dafür zu entscheiden, kein Arschloch zu sein!) Deshalb ist es auch so spannend, dass die #MeToo-Debatte anfangs von Hollywood-Kontexten ausging, weil natürlich das, was Hollywood produziert, diese eben genannten Vorstellungen (die Vorstellungen bspw., dass es in Ordnung ist, eine Frau zu bedrängen) stabilisiert und beeinflusst.

Genau aus diesem Grund bin ich gelangweilt vom x-ten Vampirfilm oder solchen, bei denen die männlichen Protagonisten definitiv ihre Art Männlichkeit zu performen aus Vampirfilmen u.ä. übernommen haben. Bei denen es vollkommen in Ordnung ist, Frauen ewig nachzustellen, sich heimlich in ihr Zimmer zu begeben, während sie schlafen, sie zu bedrängen und bei denen sexualisierte Gewalt verharmlost wird und in der „gekonnten Männlichkeitsperformance“ irgendeinen Platz findet.
Genau aus diesem Grund will ich in der Filmwelt mehr Newt Scamanders begegnen und weniger Figuren, die einfach nur Geschlechterstereotype reproduzieren.

Mein Podcast (Folge 1)

Es ist so weit! Der erste Podcast ist soeben online gegangen. Hört rein, schreibt mir gerne euer Feedback und, wenn er euch gefallen hat, fühlt euch frei, auf ihn zu verweisen:

Wer Vorschläge und Themenwünsche für die nächsten Folgen hat, kann mir die natürlich auch sehr gerne zukommen lassen.

Und bevor ich es vergesse: ich wünsche euch ein frohes neues Jahr. Bleibt ungemütlich!

Mein 2017 in Songs

Es reiht sich Jahresrückblick an Jahresrückblick. Man blickt wirklich auf alles zurück – auf Arbeit, Alltag, Essen, Erfolge, Niederlagen, Projekte, Bloggen, Sport, Stimmungen und sämtliche geplanten oder ungeplanten Ereignisse. Der Jahresrückblick – eine andere Form des Trackings mit dem Ziel der Selbstoptimierung?
Ich will mich da gar nicht ausnehmen: Seit mittlerweile fünf Jahren schreibe ich am Ende eines jeden Jahres eine Bilanz, inklusive Pläne fürs nächste Jahr, die dann im kommenden Jahr mit jener Bilanz abgeglichen werden. Seltsam und unklug, aber vielleicht trotzdem Teil meines Strukturzwangs.

Diese Bilanz bleibt privat und irgendwie habe ich keine Lust, hier nochmal mein Jahr in Ereignissen Revue passieren zu lassen. Stattdessen will ich versuchen, es durch Lieder einzufangen: Für jeden Monat ein, maximal zwei Lieder. Viele dieser Lieder habe ich durch die großartige Person entdeckt, mit der zusammen ich die Radiosendung gemacht habe, die im Januar leider vorerst zum letzten Mal ausgestrahlt wird. An dieser Stelle ein riesiges Dankeschön an sie!
Zu manchen Liedern gibt es eine Story, die erzählt werden will, manche können aber auch für sich stehen. Die Lieder erkläre ich nicht zwangsweise für coole Songs, aber sie haben mich doch durch das Jahr begleitet und teilweise habe ich sie wirklich wochenlang in Dauerschleife gehört:

JANUAR:

Skwod – Nadia Rose
Den Song haben wir in der Januar-Radiosendung gespielt und ich war riesiger Fan vom Video: Eine stabile Girl*gang, die durch eine random Straße laufen im kompletten CSD-Adidas-Outfit und eine echt coole Ausstrahlung haben.
Der Song verbreitet solide Laune, wenn man ihn beim im Schneematsch herumlaufen hört. Egal, was gerade so auf der Seele liegt, es scheint irgendwie leichter erträglich zu sein. Auch andere Songs von Nadia Rose sind wahnsinnig gut, ich höre sie insgesamt wirklich gerne.

Queen of Denmark – John Grant
Komplett anderer Sound als Nadia Rose. Auf diesen Song bin ich eigentlich in einer Bar gestoßen, bzw. eher auf einen anderen Track von John Grant und zwar „JC Hates Faggots“. Ich habe das Album durchgehört und bin definitiv auf „Queen of Denmark“ hängengeblieben. Wochenlang, mies gelaunt, morgens, abends, immer dieses Lied hören, nach und vor der Uni, in und außerhalb der Stadt, einfach an jedem Ort zu jeder Zeit. Und immer noch hab ich mich an ihm nicht satt gehört.

FEBRUAR:

No CD (feat. Rebel Kleff) – Loyle Carner
Nachdem ich beschlossen hatte, dass auf John Grant irgendein Stimmungsheber folgen müsse, habe ich aus der nächsten Radiosendung Loyle Carner gezogen. Seitdem Fan vom gesamten „Yesterday’s Gone“-Album. Ich stehe ganz furchtbar auf den Sound, auf die Art zu rappen und speziell dieses Lied macht angenehme Stimmung bei mir, selbst wenn es eigentlich grade nicht so läuft.

MÄRZ:

Bombay Calling – OK KID
Kein Lied besser vor und nach dem Nachtschichten schieben. Was Alkohol angeht, bin ich weder bewandert noch belesen, weshalb ich lange Zeit nicht wusste, was „Bombay“ überhaupt ist (aber keine Angst, schon bevor ich das Lied zum ersten Mal gehört habe). Seitdem ich in einer Bar arbeite – was ziemlich zeitgleich zum Hören des Liedes passiert ist -, kann ich das Aussehen der Flasche nicht vergessen, auch wenn ich ihren Inhalt nicht sonderlich schätze.
Ach ja: Zu diesem Zeitpunkt war klar, dass ich im Mai umziehen würde. Und irgendwie ist mit diesem Wissen das Lied „Allein, zu Zweit, zu Dritt“ derselben Band verbunden, weil in diesem Track eine Zeile vorkommt, in der irgendein Quatsch über die Dächer gebrüllt wird und ich mir vorgestellt habe, dass ich das in der neuen Wohnung auch mal mache.

Diggin’ – Kovacs
Auch hier gilt: Tierisch verliebt in das komplette Album „Shades of Black“. Der Sound ist klasse, manche hören deutliche Bezüge zu Amy Winehouse durch, ich allerdings nicht so stark, auch wenn ich weiß, was die Leute meinen.
Dieses Lied ist bei mir definitiv nach wie vor ein Muss auf jedem tragbaren Abspielgerät, weil es für mich zu ganz vielen Situationen gehört hat und immer noch passt.

APRIL:

Bones – MS MR
Im April habe ich die Serie „Revenge“ gesuchtet und darin kommt dieser Song vor. Er wurde für mich zu einem Prä-Training-Song, zu einem Morgens-auf-dem-Weg-zur-Arbeit-Song und einem Abends-Heimgeh-Song. „Revenge“ stehe ich im Nachhinein irgendwie zwiegespalten gegenüber, allerdings ist es schon wieder so lange her, dass ich die Serie gesehen habe, dass ich nochmal ein paar Folgen schauen müsste, um genau zu begründen, warum.

MAI:

Troubleman – Electric Guest
Wow, sogar im Schreiben dieses Beitrags habe ich mich auf den Moment gefreut, wo ich über dieses Lied schreiben kann. Dieses Lied… immer wieder Dauerschleife, immer wieder Fernweh. Wenn ein Bild zu diesem Lied gehört, dann ein Auto, das in einen Sonnenuntergang fährt, ganz kitschig-idyllisch. Und im Hintergrund muss dieses Lied laufen, ab jetzt bitte bei jedem Film, der eine solche Szene eingebaut hat. Jedes Radio wird lauter gedreht, wenn der Song kommt und prinzipiell muss ich einen Moment innehalten, wenn es gespielt wird, muss genießen und träumen.
Hier definitive Hörempfehlung! Wichtig ist dabei, dass man auf den Break in der Mitte des Lieds hört, wo sich der komplette Ausdruck des Songs verändert und ganz andere Bilder den Sonnenuntergang ablösen. Wer davor noch keine Sehnsucht nach wasauchimmer hatte, bekommt nach dem Break eine zweite Chance.
Und auch dieses Lied hätte ich vermutlich nie kennengelernt ohne die wunderbare, vorhin bereits erwähnte Freundin und Sendungsmacherin. Danke dafür! Selbes gilt für das zweite Lied des Monats:

Down Down – The Coathangers
Hier musste ich lange überlegen: Lieber „Down Down“ oder „Nosebleed Weekend“? Letztendlich habe ich aber „Down Down“ doch etwas mehr für seinen Sound gefeiert, obwohl sich „Nosebleed Weekend“ besonders hinsichtlich der Lyrics ziemlich lohnt! Hörempfehlung für diese Band, deren Name auf eine äußerst gefährliche, schmerzhafte und drastische Methode zum Schwangerschaftsabbruch verweist. Nicht nur der Name ist politisch, auch die Band und ihre Texte sind explizit politischer Content.

JUNI:

Young & Unafraid – The Moth & The Flame
In der ersten Folge von „Tote Mädchen Lügen Nicht“ wird dieser Track gespielt. Und auch diese Serie habe ich ziemlich schnell durchgeschaut, sie ist 2017 frisch rausgekommen. Über die Serie gibt es viele verschiedene Meinungen, ich persönlich fand sie ziemlich interessant gemacht und sie hat bei mir viele Fragen aufgeworfen (die ich eigentlich gerne in einer Rezension thematisiert hätte, aber leider bin ich dazu nicht gekommen). Deshalb denke ich bei diesem Lied immer an die Serie, der Song selbst ist allerdings auch ein klassisches Prä-Training-Lied und durch-die-Stadt-laufen-Lied meinerseits.

Boyfriend – Marika Hackman
Ein Song voller Überraschungen, vor allem bei genauerem Hören auf den Text. Nach der ersten Zeile stempelt man das Lied ab, um kurz darauf herauszufinden, dass man ihm eben jenen Stempel fälschlicherweise aufgedrückt hat. Der Song thematisiert und problematisiert die Perspektive vieler Heten auf nicht-heterosexuelle und oft als lesbisch wahrgenommene Beziehungen (diesen Begriff im weiten Sinne verstanden). Ich höre ihn nach wie vor richtig gerne und muss angesichts des vielen Sarkasmus auch ein wenig Lächeln beim Zuhören.

JULI:

Sleep, for the Weak! (Lost Frequencies Remix) – Lea Rue
Ein Remix, auf den ich durch mein Training gekommen bin (wo ansonsten wirklich viel Schrott-Musik gespielt wird). Die Radio-Version ist wesentlich langsamer und ruhiger, aber diesen Mix höre ich richtig gerne zum trainieren und auch so. Im Juli habe ich oft Sport gemacht und nach einem halben Jahr schalte ich manchmal noch auf dieses Lied, kurz bevor ich zum Training gehe, damit ich motivierter bin.

AUGUST:

Booty Swing – Parov Stelar
Dieser Urlaub… Im August war ich in Schottland und weil meine Mama so gerne tanzbare Musik hört, habe ich auf sämtlichen Fahrten zu irgendwelchen Schlössern einfach Parov Stelar angemacht. Meine Mama hat es geliebt, aber nicht so sehr wie ich. Eigentlich gar kein Schottland-Sound, aber bei 11°C braucht es umso dringender tanzbare Musik, damit man sich warm tanzen kann. Deshalb gehörte der August ganz Parov Stelar und von ihm vor allem den beiden „The Princess“-Alben.

SEPTEMBER:

Red Pipe – Paul Feris & Joseph Disco
Diesen Track habe ich zum ersten Mal bei Kunstpark Rost Anfang September gehört, einem Wagenplatz-Festival mit viel gutem Aufgelege und Tanz trotz schlechtem Wetter. Da hat nachmittags gegen 17 Uhr im Hellen dieser Beat über Wiesen und Heuballen und Wägen geschallt und ich wusste: Den Titel brauch ich, weil er mich im Hellen tanzen wollen lässt, wie im Dunkeln. Seitdem wird der Titel jedes Mal, wenn ich da bin, in der Bar gespielt, wo ich arbeite. Genuss!

OKTOBER:

My Eyes – The Lumineers
Wie genau ich auf The Lumineers gekommen bin, kann ich nicht mehr rekonstruieren. Aber das Lied war wichtig für den goldenen Oktober, sowie für die ersten Tage, an denen das Wetter richtig schlecht war und ich melancholisch geworden bin. Sehr ruhig, traurig, perfekt zum Leiden, aber auch, um zuzusehen, wie die Tage kürzer werden und um durch die Stadt zu laufen, ohne so richtig zu wissen, was genau man eigentlich fühlt.

Blank Space – Rhodes
Ähnliches gilt für diesen Song. Im Oktober hatte ich es irgendwie mit diesen melancholische Lieder schreibenden Interpret_innen. Aber manchmal braucht man das, diesen Moment, in dem man zulässt das eigene Leben mal ganz pessimistisch zu betrachten. Mit einer Tasse Tee dem Treiben auf der stark befahrenen Straße vor dem Fenster zuschauen, dieses Lied hören und ein bisschen sinnieren – vollkommen legitim und notwendig.

NOVEMBER:

Drinkee – Sofi Tukker
Vielleicht kennt ihr diesen Track nicht, denn er kommt wieder aus dem Repertoire der wunderbaren Radioperson (die übrigens auch großartig auflegen kann, das finde nicht nur ich!) und diese Person kennt Musik, auf die man sonst nicht unbedingt stößt. Der beste Track, um ihn Freitagabend beim Vorglühen, auf dem Weg in die Lieblingsbar oder beim Feiern zu hören. Das Schöne: Dieselbe tolle Person hat mir zu Weihnachten eine Karte für Sofi Tukkers Konzert geschenkt und wir freuen uns schon tierisch auf den 5. Februar. Sofi Tukker höre ich richtig gerne, nicht nur, aber besonders das Lied, weil der Sound einfach grandios ist und ich damit nur positive Dinge verbinde.

DEZEMBER:

Ghostwriter – RJD2
Tja, den letzten Track verdanke ich meiner Sucht nach dem besten veganen Chai Latte Münchens. Auch wenn ich kein Fan von „Love Kills Capitalism“ bin, habe ich mich an einem Freitagmittag ins Lost Weekend begeben, um besagten Chai Latte zu schlürfen und noch Texte vor der Uni zu ‚lesen‘ (eigentlich zu überfliegen). Und da kam RJD2 mit diesem Track, den ich seitdem immer und immer wieder höre, der gemacht ist für entspannte Vor- und Nachmittage, für Tee und Kaffee, für Kuchen und Kekse, für alles, was Entspannung bedeutet.

Tja, und das waren sie, meine Songs von 2017. Wenn euch ein paar gefallen, freut es mich. Meine immer-und-ewig-Hörempfehlung kennt ihr ja sowieso (Martha), die ist nur nicht drin, weil diese Band bei mir ein Dauermuss ist.
Und jetzt wünsche ich euch eine schöne Feierei, einen guten Rutsch und ein 2018, in dem man Vorsätze bricht und ganz anderes schafft, als eigentlich geplant. Denn die ungeplanten Dinge und Erlebnisse sind oft die schönsten.

Vorlesen und Einsprechen

Ich habe mich in den letzten Tagen und Wochen viel damit beschäftigt, wie man eigentlich jemand, wie Rufus Beck oder Thomas Fritsch wird. Rufus Beck hat die Harry Potter-Bücher eingesprochen und diese Hörbücher haben mich zum ersten Mal (mit 10 Jahren oder so) darüber nachdenken lassen, wer eigentlich dieser Mensch ist, der mir da mit so vielseitiger Stimme vorliest. Ich weiß noch, dass ich eine ganze Weile auch dachte, dass dieses Hörbuch von mehreren Leuten eingelesen wurde.

Und Thomas Fritsch ist die Synchronstimme von vielen großartigen Filmfiguren, in „König der Löwen“ ist er mir zum ersten Mal als deutsche Vertonung von Scar aufgefallen. Ich bin unglaublich fasziniert von seiner Stimme und von der Art und Weise, wie er sich an seinen zu synchronisierenden Figuren orientiert, sodass eine überaus stimmige visuelle und auditive Wahrnehmung entsteht. Ob als Scar, als Aslan in „Narnia“, als Brom in „Eragon“ oder als übler, bösewichtiger Mund Saurons – durch seine Stimme transportiert er unglaublich viele Charaktereigenschaften der Figuren.

Kurzer Exkurs zu meinen Beobachtungen bzgl. der Geschlechtlichkeit von Stimmen

Die beiden Stimmen, die ich genannt habe, sind männliche Stimmen. Ich meine schon jetzt zu bemerken, dass viele Hörbücher, vor allem Krimis und Thriller, von Männern eingesprochen werden. Kinderbücher hingegen habe ich oft von Frauen eingesprochen gefunden. Auch spannend in Bezug auf die Frage nach dem Geschlecht der Stimme ist der Stimmklang bei Synchronsprecherinnen.

Ich hatte das Gefühl, dass die wirklich bekannten weiblichen Stimmen einen bestimmten sexuellen Unterton haben. Sie sind selten sonderlich tief, klingen immer entweder „süß“ oder „sexy“ – wobei das eben eine Frage des Ohres und der Wahrnehmung ist, mit der es eventuell nur mir so geht.

Im Gegenzug dazu weisen männliche Synchronsprecher oftmals eine sehr tiefe, kraftvolle, oft auch ruhige Stimme auf. Aber das können auch Projektionen und unzulässige Zuschreibungen sein, die an einer bestimmten Art der Wahrnehmung – meiner Wahrnehmung – liegen. Um darüber genaueres sagen zu können, muss ich mich vermutlich noch mehr damit beschäftigen, bisher ist es nur eine These.

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Was man für die (professionelle) Stimmbildung machen kann/sollte

Synchronsprechen und Hörbücher einsprechen, Bücher vorlesen fasziniert mich schon eine ganze Weile, aber neulich habe ich mich mal etwas bewusster damit beschäftigt, als ich über Podcasten, Sprechen, Stimmgebung usw. nachgedacht habe. Und dann habe ich mich darüber informiert, wie man eigentlich diesen Beruf ergreifen kann. Sehr hilfreich war dabei für mich eine Beitragsserie dazu im Audible Magazin.

Prinzipiell ist es notwendig, in irgendeiner Weise seine Stimme professionell auszubilden und zu fördern. Dafür gibt es Schauspielschulen, spezielle Sprecher_innenausbildungen, kürzer andauernde Kurse und Stimmtrainings, sowie eine Reihe anderer Angebote. Manche Sprecher_innen sind Radiojournalist_innen, einige bekannte Stimmen haben allerdings auch einen Quereinstieg geschafft.
Leider sind all diese Ausbildungswege oftmals unglaublich teuer oder an andere voraussetzungsreiche Bedingungen geknüpft, weshalb ich eigentlich schon wieder frustriert aufgeben wollte.

Aber dann dachte ich mir, warum nicht einfach mal ein wenig üben? In allen Beiträgen, die ich dazu gelesen habe, wird ganz deutlich hervorgehoben, wie wichtig die Übung im Einzelnen, im Privaten ist. Und deshalb nehme ich mich jetzt jeden Tag mindestens eine halbe Stunde auf, Tendenz steigend, damit ich meine Stimme auf langes Sprechen und mein Hirn auf langes, konzentriertes lautes (Vor-)Lesen/(Vor-)Spielen trainiere. Genremäßig möchte ich mich gar nicht festlegen, weil man eigentlich die Fähigkeit braucht, jeden beliebigen Text zu performen. Gerade lese ich ein eher theoretisches Buch zu Antikommunismus, danach möchte ich mich einer Erzählung widmen, auch mal einen Krimi, Texte für die Uni oder philosophische Texte einlesen.

Vorlesen und Einsprechen heißt: Performen

Warum ‚performen‘ und nicht ‚lesen‘? Ein weiteres Detail, was ich in der Auseinandersetzung mit dem Thema gelernt habe: Der Text, der eingelesen wird, will nicht einfach vorgelesen werden. Er will im Vorlesen schauspielerisch ausgestaltet, eben performt werden, deshalb gehört zum Hörbücher Einsprechen mehr dazu, als eine schöne Stimme und gute Vorlesefähigkeit. Es braucht eine überzeugende, eigene Art und Weise den Text darzubieten. Und das ist gar nicht so einfach, wie ich schon gemerkt habe. Auch Rufus Beck begreift Hörbücher einsprechen weniger als lesen und vielmehr als „vortragen“. Das Interview mit ihm über seine Arbeit an den Harry Potter-Hörbüchern fand ich ganz aufschlussreich diesbezüglich:

Wenn ich mir das von mir Vorgelesene anhöre, fallen mir immer unglaublich viele Details auf, auf die ich im Vorgang des Lesens nicht achte. Beispielsweise lese ich zwar schon eher langsam, aber immer noch zu schnell für diese Art der Performanz. Manchmal verschlucke ich außerdem Silben in der Mitte von Wörtern oder spreche ein Wort undeutlich aus. Und ich werde wahnsinnig schnell müde und unkonzentriert, deshalb ist Übung so essentiell, glaube ich.

Erstmal erhoffe ich mir jetzt keine großen Erfolge, im Moment mache ich das eher für mich. Klar, ich denke auch daran, dass diese Sache eine gute Übung für meinen geplanten Podcast ist, weil natürlich dafür Stimme, Betonung, Sprechfluss, usw. essentiell sind. Und ich stelle fest, dass mir dieses Einlesen und Texte so performen unglaublich viel Spaß macht, mich ein bisschen an vergangene Slam-Zeiten erinnert und dass ich dabei sehr viel lerne, irgendwie gutes Selbststudium betreiben kann.

Wer das Thema so spannend findet, wie ich, möge sich doch mal diese kurze Einsprech-Sequenz mit Thomas Fritsch ansehen. Daran kann man meiner Meinung nach ganz gut sehen, wie groß doch eigentlich der schauspielerischer Anteil am Einsprechen ist:

 

Wenn ihr Tipps oder ähnliches zu diesem Thema habt, schreibt mir gerne. Auch über Ideen für Texte zum Üben freue ich mich!

Der Versuch einer realitätsgetreuen Darstellung meines Dezembers

[Achtung, hier versinkt jemand im Selbstmitleid]

Ich wünsche mir eine Weihnachtszeit, wie bei Pinterest: Die Füße in dicke Wollsocken gepackt hochlegen, mit einer Tasse heißer Schokolade und selbst gestrickten Pullis im Bett liegen, spannende Bücher lesen (alte Ausgaben, versteht sich von selbst) und ab und zu eine Mandarine snacken, die perfekt drapiert auf einem Tablett zwischen ein paar Plätzchen, einem Chai und einer Christbaumkugel liegt.

Oder einen Dezember, wie er mir auf sämtlichen Instagram-Posts entgegenstrahlt: weiße Landschafen, deren Makellosigkeit nur durch eine Person mit gelber Mütze und Mantel oder dickstem Winterpulli gestört – oder ergänzt, je nach Perspektive – wird. Manchmal blinkt noch ein zugefrorener See durch das Bild, hin und wieder wird der stille Schnee durch einen sprudelnden Fluss kontrastiert und um die Idylle wirklich perfekt zu machen, steht im Zentrum des Bildes eine verschneite Hütte, von der alle Betrachter_innen wissen, dass darin die herrlichste Wärme der Welt herrscht und eine Person am Ofen sitzt, die ganz vergnügt die komplette Szenerie festhält und bei Pinterest hochlädt…

Auch wenn das Verhältnis zwischen Social Media und materiell fassbarer Wirklichkeit ein schwieriges und nicht zu einfach darstellbares ist, auch wenn sich beides nicht trennen lässt, weiß ich doch eines: Meine Weihnachtszeit sah bisher immer anders aus.
Plätzchen werden nie ganz entspannt gebacken, sondern irgendwann zwischen Arbeit und Training oder Uni; sobald endlich der Ofen ausgemacht werden kann, sprintet man auch schon los, die Plätzchen auf dem Blech liegengelassen, ohne jede Zeit zu kosten oder nur anzuschauen, geschweige denn zu dekorieren.
Schließlich werden am 21. höchst gestresst Geschenke gekauft und bestellt in der Hoffnung, dass sie noch rechtzeitig geliefert werden. Und auch für die Feiertage ist ganz klar: Nicht entspannt Plätzchen Essen steht auf dem Programm, sondern die Uni-Texte und andere Arbeit nachholen, die eben auf dem Weg zum 24. liegengeblieben ist.

Wirklich essentieller Bestandteil von Weihnachtszeit ist nämlich, aus mir nach wie vor unerfindlichen Gründen, dass man dreimal mehr Arbeit hat, als sonst, selbst wenn man nicht in einer Konditorei, einem Schokoladengeschäft oder sonstigen Kaufhaus arbeitet. Die immer als flache Hierarchien beschriebenen Machtkonstellationen helfen da auch nicht weiter, denn an die Stelle des „Kümmere dich um das“-Satzes in starren Hierarchien tritt bei vermeintlich flachen Hierarchien eben die „Könntest du dich darum kümmern?“-Frage, wobei allen Beteiligten klar ist, dass auf die Frage nur eine Antwort existiert – und das übrigens das ganze Jahr.
Auch im Unibetrieb fallen allen Menschen plötzlich noch einhundert Dinge ein, die dringend vor Weihnachten passieren sollten. Hier noch ein schnell geschriebenes Essay, da ein knackiges Input-Referat und die Sitzung kurz vor Weihnachten muss ja auch irgendjemand moderieren.

Seit dem 1. Dezember warte ich auf diesen Abend, an dem ich mich so fühle wie auf einem Pinterest-Post. Ich erwarte gar keinen Schnee, keine idyllische Winterlandschaft oder allabendliches Glühweintrinken. Nur ein bisschen Tee, ein gutes Buch und Zeit, mich an meinen Podcast zu setzen, mich mit Freund_innen zu verabreden, irgendwie dieses prä-weihnachtliche Rauschen auch ein bisschen zu genießen. Wobei – wenn ich es mir recht überlege: Eigentlich wäre ich auch schon froh, wenn ich zumindest meine Uni-Seminare vorbereiten würde und nicht so viel Arbeit liegenbliebe, weil ich dann doch irgendwann schlafen muss.

So, und um dem ganzen Instagram-Pinterest-Weihnachts-Winter-Spaß, der mich halb frustriert, halb wütend macht, mein Stück Realität entgegenzusetzen, gibt es hier ein Bild aus meinem Dezember. Denn seit dem 1. Dezember sieht mein Schreibtisch so aus und ich finde es in Ordnung.

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In zweierlei Hoffnung – einerseits, dass ich nicht die Einzige bin, der es so geht und andererseits, dass ihr das Gefühl unter keinen Umständen kennt – wünsche ich euch einen schönen weiteren Dezember. Ich habe eigentlich viele Schreibideen, die sich im Moment in meinem Bullet Journal aneinanderreihen und ich hoffe, ich komme bald dazu, ein paar anzugehen.
Bis dahin viele Grüße aus dem Labor für realitätsgetreue und unperfekte Dezember-Fotografie.