Edinburgh 2017

Currently I’m visiting Scotland with my parents and my sister. Since last Saturday we’re in Edinburgh and tomorrow we’ll drive to Inverness. I’ve never been to Edinburgh before and in my opinion the city really has charm. The architecture of the old houses in Edinburgh and the construction of the whole city holds a certain fascination for me. And there are great restaurants with vegan options or a totally vegan menu.

We arrived at the airport of Glasgow and drove from there to Edinburgh. On our way we saw two castles: Stirling Castle and Doune Castle. The first one was really crowded, but you had a great view from the castle wall. And the second will be known to most as a shooting location from Game of Thrones or Outlander.
Actually a big reason why my family is traveling to Scotland this summer is the series Outlander. Many castles we were visiting appear in the series that I haven’t seen. At the moment they’re trying to enthuse me with it and in my opinion it’s not bad, but I don’t like the setting of the story very much.

Well, but I wanted to travel with my family again and I’ve never been to Scotland. So I thought it might be a pleasant travel destination. And by now I can’t complain, Edinburgh is a gorgeous city. On our first day we visited some memorials, sightseeing stuff and to my great joy Henderson’s Vegan. It has great cakes and desserts and there also was a live pianist playing. I haven’t seen that for quite some time, so I was pleasantly surprised. He played awesome and I would’ve liked to talk to him, because he seemed to be very nice.

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Pier of Blackness Castle

At the next day we drove out of Edinburgh to visit more castles from Outlander. The one that really delighted me was called Blackness Castle or „Ship that never sailed“. It has the silhouette of a boat, the front targeted at the sea.
It was quite cold, windy and cloudy, therefore an even more adventurous atmosphere. I don’t know, but the sea always attracts me. I like watching the water and when I’m standing high above it, it’s something different.

On our way back we went shopping in a TESCO Superstore. In those you can find vegan food that’s rare in Germany (at least in Munich) such as „fishless fingers“. I bought some stuff, because I doubt I’ll find great vegan food in Inverness or on The Isle of Skye. There was also icecream by Alpro I haven’t seen in Germany yet.

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Well, and today I had my tasting-day: After we visited Edinburgh Castle I totally focused on vegan food. First, we ate at Daylight Robbery, a restaurant with vegan options. Actually I had hoped for vegan fish’n’chips, but I was disappointed. They took it from the menu, so I ate deep-fried cauliflower, called Cauliflower Popcorn instead, which was also a great choice. My dad went for a vegan jackfruit-burger, also delicious.

Our second restaurant was Holy Cow. It’s completely vegan and offers warm food as well as cake. For the first time since I visited the USA as a vegetarian I had Red Velvet Cake – vegan of course. And that was just awesome. The peanutbutter-chocolate-cake my mum had was as fantastic as the fruit-chocolate-cake my dad ate. We were all satisfied, especially me, because I’m even more happy about my food when my family also likes it. I have to say, I was scared that our differences in food choices would complicate our holidays, but most of the time they’re eating vegan with me. That’s cool and sadly it’s not normal that friends and family adjust their food to yours.

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Great Red Velvet Cake at Holy Cow

And now on my last evening in Edinburg, I’m enjoying something I thought I would never have. Some time ago I saw an advertisement on Instagram for booja booja-icecream. I looked for it, but in Germany I didn’t find it in any shop or supermarket. Here I finally found it, even my preferred flavour: salted caramel. So, I will have that icecream with my family now and hopefully I’ll write some more about my trip to Scotland soon.

For more photos and stories, just visit my Instagram.

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Ümis Café

Processed with VSCO with f2 presetWie vielleicht einige von euch wissen, bin ich momentan wirklich begeistert von einem ganz bestimmten vegetarisch-veganen Laden in München. Er heißt „Ümis Café“ und wird von einer richtig tollen, superfreundlichen und lieben Person geschmissen.

Der Laden hat warme Mittags- und Abendgerichte zu bieten (Mittagsgerichte für 6,90€, das macht ziemlich Spaß!) und eine riesige Kuchentheke. Und da ist für den veganen Gaumen viel dabei, unter anderem Donuts, Muffins, Croissants, gefüllt oder ungefüllt, Kuchen, Tartes, Baklava und vieles mehr.

Die warmen Mahlzeiten reichen von Risotto über Schupfnudeln, Maultaschen, Gnocchi, Bratkartoffeln bis hin zu Gratins und Gemüsegerichten. Aufgepasst: Auch wenn die Mittagsangebote recht günstig sind, die Gerichte auf der Tageskarte haben durchaus einen stolzen Preis.
An Wochenenden und an Feiertagen hält die Ladenbesitzerin für ihre Gäste ein weiteres spaßiges Angebot bereit und zwar von 9 bis 15 Uhr ein überwiegend veganes Brunchbuffet. Das Ganze kostet 9€ für jede Person und ist damit wohl der billigste vegane Brunch, von dem ich in München jemals gehört habe.

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Der absolute Hit, der mich etwa zwei Mal die Woche zu dem Café in der Georgenstraße 62 eilen lässt, sind die besagten Donuts. Sie schmecken hervorragend, sind gefüllt und mit Zuckerguss dekoriert (wie es eben sein muss), immer frisch und einfach zuckersüß ungesund. Und für München sind diese veganen Donuts einmalig, weil es hier ansonsten, was Donuts und solchen Kram angeht, ziemlich mau aussieht (zumindest soweit ich weiß).
Leider sind die Donuts nicht so leicht zu transportieren, weil der Guss leicht abgeht, aber für den Transport gibt es auch Muffins (Schoko und Blaubeere), die eignen sich besser.

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Ein Besuch bei Ümis Café bietet sich auch zum Abendessen mit Freund_innen an, zum stundenlang an einem Tisch sitzen, sich durch die Theke und Speisekarte fressen oder auch, um einfach nur einen Kaffee zu trinken und trotzdem zwei Stunden herumzusitzen und einfach zu lesen.

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Man wird nicht nach einer halben Stunde ohne Konsum gebeten, etwas zu bestellen oder zu gehen, man wird auch nicht dumm angeschaut, weshalb ich mich bei Ümis auch so unglaublich wohl fühle. Im Sommer kann man an netten kleinen Tischchen draußen sitzen und dem Schwabinger Treiben zusehen.
Ümis hat auch an Feiertagen offen, nur mittwochs ist Ruhetag. Ein Grund mehr hinzugehen, wenn ich daran denke, wie oft ich an einem Sonntag Nachmittag verzweifelt bin, weil ich unbedingt süße Backwaren wollte und einfach nirgends etwas finden konnte…

Alles in allem ist Ümis Café ein Laden zum Wohlfühlen, der noch dazu hervorragende Speisen anbietet, die mit sehr viel Mühe und Sorgfalt in eigener Produktion entstehen. Schaut mal vorbei und ich hoffe, ihr verliebt euch genauso in den Laden, wie ich.

Eis. Eis. Mehr Eis.

Inzwischen kann man – glaube ich – zumindest als in München Lebende durchaus behaupten, dass der Sommer angekommen und in vollem Gange ist. Und im Sommer entwickle ich immer ein paar Extreme: Ich muss zum Beispiel ständig schwimmen gehen (ab 20°C und Sonne schmerzt mein Herz, wenn ich nicht im Wasser bin), ich muss ständig backen (wie ihr vielleicht durch meinen Instagram-Account und die dortigen Stories bemerken könnt) und: Ich muss immer – immer – Eis essen.

Eis essen kann man als vegane Person in München an verschiedenen Orten, aber ich esse Eis eigentlich nur noch in zwei Eisdielen, dem eismeer und bei Punto G. Gelato.
Das eismeer hat ein paar vegane Eissorten, am gigantischsten war für mich bisher immer das vegane dunkle Schokoladeneis. Ich bin eigentlich kein Riesenfan von Zartbitter-Schoki, aber diese Sorte macht mich zum Eismonster, wirklich. Perfekt cremig, perfekt im Geschmack, einfach rundum perfekt. Die anderen veganen Eissorten sind überwiegend Sorbets, was sich wunderbar eignet, um mit einer Kugel Schoko Nero verspeist zu werden.

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Das war mal eine Doppelkugel Schoko-Nero-Eis.

Bei Punto G. Gelato habe ich meine Meinung zu Sorbet zum ersten Mal gründlich überdacht. Sorbet fand ich immer etwas… „schade“. Alle essen lecker Eis und mir als Veganerin bleibt dann dieses oft wässrige Eis, was eben nur halb lecker schmeckt. Aber nicht bei dieser Eisdiele, denn da ist keine Sorbet-Sorte irgendwie wässrig und wenig geschmacksintensiv. Das Kokossorbet ist einfach der Hammer, es schmeckt wie Kokos-Milcheis, nur besser. Dazu bietet sich eine Kugel Rote Früchte- oder Mango-Sorbet an und schon hat man eine exorbitant grandiose Eis-Auswahl getroffen!

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Das hier war Rote Früchte-Sorbet und als Probierkugel hatte ich das wundervolle Kokossorbet, das ab diesem Zeitpunkt nurnoch selten die Probierkugel war.

Jetzt ist die ganze Zeit Eis essen gehen relativ teuer, und oft bin ich dann doch traurig, weil meine Begleiter_innen leckeres (Salted) Caramel-Eis essen können und ich mich währenddessen frage, warum dieses (Salted) Caramel-Eis nicht einfach vegan sein kann. Also habe ich mir gedacht, dass ich einfach mal einen Bottich Eis ganz nach meinem Geschmack brauche und heraus kam ein Caramel-Oreo-Vanilleeis.

Ihr braucht:

  • veganes Vanille-Sojaeis (von Rewe oder noch besser: Kaufland)
  • etwa 10 Oreos
  • 100g vegane Zartbitterschokolade (ich nehme simple Backschokolade)
  • Karamell (ich empfehle dieses Rezept, also braucht ihr auch noch 400g Zucker, 300ml Sojasahne, 100g Margarine, 1 Vanilleschote, Gute Prise Meersalz, aber die Nüsse lasst ihr weg)

Zuerst stellt ihr euer Vanille-Sojaeis aus dem Gefrierschrank und macht das Karamell, wie im verlinkten Rezept beschrieben (nur ohne Nüsse). Dann lasst ihr das genüsslich abkühlen und nascht währenddessen ein wenig, weil sowieso genug Karamell vorhanden ist.
Ihr hackt die Schokolade in Stücke, sodass ihr sie unter das Eis unterheben könnt. Die Oreos füllt ihr in einen Gefrierbeutel und zerkleinert sie mit dem Nudelholz, in dem ihr immer wieder mit dem Nudelholz über den mit Oreos gefüllten Gefrierbeutel fahrt.
Dann hebt ihr die Oreos unter das Eis mit den Schokostücken, wobei ihr aber ein paar Oreo-Brösel für die Deko übrig lasst.
Danach verrührt ihr den Großteil des erkalteten Karamells mit dem Eis-Gemisch und füllt das Ganze in eine Schüssel. Oben drauf kommen die übrigen Oreo-Brösel und darüber kommt das restliche Karamell. Dann stellt ihr das Eis noch für mehrere Stunden kalt und fertig.

Lieblingsschokoladen

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Schokolade und vegane Ernährung – für mich irgendwie ein nach wie vor schwieriges Thema. Meine erste vegane Schokolade war eine Reismilch-Schokolade, die ein Freund aus dem Regal irgendeines Biomarktes gekramt hatte. Ich war noch nicht vegan und fand sie irgendwie nicht so gut.

Man muss wissen: Ich war immer sehr wählerisch, was Schokolade angeht. Nach wie vor bin ich der festen Überzeugung, dass ich mindestens zwei Jahre meines Lebens einer handfesten Milka-Sucht unterlag, die mich dazu gebracht hat, teilweise mehr als eine Tafel pro Tag zu verzehren (Kuhflecken, Luflee oder Alpenmilch).
Irgendwann hat meine Schwester angefangen bei einer sehr feinen Konfiserie zu arbeiten und ab diesem Punkt habe ich eigentlich nur noch diese Schokolade verzehrt, weil sie einfach feiner, leckerer und irgendwie… einfach anders, besser war. Vollmundiger, milchiger, ich weiß es bis heute nicht genau, was ich an dieser Schokolade fand.

Aber: Als ich vegan geworden bin, hieß das natürlich auch, auf all diese Schokolade und ihre unterschiedlichen Geschmäcker, Füllungen, usw. und auf alle Pralinen zu verzichten. In Ordnung, wenn man vegan wird, sollte man sich darüber durchaus im Klaren sein und ist man ja meistens auch.
Die Suche begann. Dank eines sehr guten Freundes von mir, der bereits seit Jahren vegan lebt, habe ich relativ schnell gute Schokoladen kennengelernt, die nicht so dunkel sind, auch wenn sich mein Verhältnis zu Zartbitter sehr gebessert hat seit ich vegan lebe.
Aber was hat so ein veganer Schokomarkt eigentlich zu bieten? Überraschend viel, hat sich mit der Zeit gezeigt:

Großartig finde ich die Tafeln von iChoc. Meine Lieblingssorten sind Super Nut und die Milchschokolade, aber auch Cookies, White Nougat und White Vanilla Cream kann ich nur wärmstens empfehlen. Diese Schokoladen sind genau richtig gesüßt und haben die perfekte Konsistenz: Sie zergehen nämlich auf der Zunge! Ich habe mal versucht, mit der Milchschokolade ein Schokofondue zu machen… Davon rate ich ab, sie wird nicht wirklich gleichmäßig flüssig und erreicht nicht die richtige Konsistenz. Aber zum so pur in sich hineinsnacken sind diese Tafeln ganz optimal!

Ein weiterer großer Hammer ist für mich auf jeden Fall die Nirvana Vegan von Rapunzel. Sie besteht aus Reismilch und enthält eine leckere Praliné-Füllung, schmeckt süß, eher nach heller Milchschokolade und auch bei dieser zeigt der auf-der-Zunge-zergeh-Daumen weit nach oben. Sie ist etwas weicher und milder, als die iChoc-Sorten, das liegt aber auch daran, dass sie eben diese leckere Füllung in sich hat. Leider ist sie so teuer, dass ich sie mir eher selten leisten kann, aber vermutlich liegt das auch daran, dass sie Fairtrade ist. Mit dieser Schokolade hat Rapunzel jedenfalls meiner Meinung nach eine Perfektion der Reismilch-Schokolade geschaffen!

Wer auf gefüllte Schokoladen steht, sollte sich auch mal das vegane Zotter-Angebot ansehen. Da gibt es ganz leckere Nougat-Variationen, Haselnussnougat, Sesamnougat, Kokosblütennougat, usw. Probiert habe ich die Gojibeeren in Sesamnougat und die Ayurveda Genusskur, die waren höchst deliziös, auch wenn ich kein großer Fan von getrockneten Früchten in Schokolade bin. Deren Schokoladen bestehen eigentlich größtenteils aus der Füllung, die von einer dünnen Schicht Schokolade umhüllt ist, was aber ein total leckeres Verhältnis ist. Auch diese Schokoladen haben stolze Preise, weil Zotter Wert auf fairen Handel legt. Aber besonders als Geschenke oder kleine Gönnungen für sich selbst lohnen sich die Tafeln wirklich!

Die Königsdisziplin der Schokoladenproduktion ist für mich die Herstellung von Pralinen. Wer vegane Pralinen gut kann, hat bei mir von vorneherein einen Stein im Brett und ich denke, dass vegane Pralinen in einer befreiten Gesellschaft definitiv ein Grundnahrungsmittel darstellen sollten…
Für mich ist da das Höchste Booja-Booja. Zwei Sorten, mit denen man mich immer glücklich macht: Raspberry Chocolate Truffles und – weil Karamell das Beste ist, was Essen zu bieten haben kann: Almond & Sea Salt Caramel Chocolate Truffles. Diese Trüffel haben einfach alles, was es braucht: Eine hauchdünne Schokoschicht, die mit feinem Kakao bestäubt ist und innen… Wenn ich in so eine Praline beiße, muss ich immer an den Film Ratatouille denken, der definitiv die beste Visualisierung für mein Gefühl gefunden hat, als die kleine Ratte in einen ganz feinen Käse beißt und um sie herum kleine Explosionen stattfinden.

Leider war diese Auflistung auch klimaktisch in Bezug auf die Kosten. Für vegane Schokolade zahlt man immer noch ziemlich viel im Vergleich zu industriell hergestellter Kuhmilchschokolade und oft gibt es dafür ja auch driftige Gründe. Aber falls ihr mal ein paar Euros übrig habt, gönnt euch irgendwas von dem oben Empfohlenen, legt euch damit ins Bett und lasst euch die Schokolade ganz in Ruhe auf der Zunge zergehen. Ich hoffe, es geht euch danach genauso wie mir.

PS: Ich bin momentan auf der Suche nach einer leckeren veganen hellen Kouvertüre. Wer Ideen hat oder Erfahrungen mit der Vivani-Kouvertüre hat, möge Bescheid geben.

Chocolate Chip Cookies

Ich liebe Kekse. Aber bei Keksen gibt es viel falsch zu machen. Sie können zu feucht sein, zu brüchig, zu trocken, usw. Dieses Rezept ist ein Rezept für chewy Cookies, die also auf keinen Fall trocken sind. Es geht super schnell, alle Zutaten findet man in den meisten Supermärkten und das Resultat fand ich sehr zufriedenstellend.

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Zutaten:

Die Angaben für das Rezept sind in der Maßeinheit Cups, weil das Grundrezept, an dem ich mich beim Machen orientiert habe, ebenfalls mit Cup-Angaben gearbeitet hat. Ich persönlich nehme eine relativ kleine Tasse, aber prinzipiell empfiehlt es sich natürlich, Cup-Messbecher zu kaufen, weil man die eigentlich immer mal brauchen kann.

1 Cup vegane Butter
1/2 Cup brauner Zucker
1/2 Cup Zucker
1/4 Cup pflanzliche Milch (ich nehme am liebsten Mandel)
1 Teelöffel Vanille
2 Cups Mehl
1/4 Cup Kakaopulver
1/2 Teelöffel Salz
1 Teelöffel Natron
75g Schokolade

So wird es gemacht:

Den Ofen auf 180° vorheizen.

Die Butter und den beiden Sorten Zucker mit dem Rührgerät schaumig rühren.
Dann die Milch und die Vanille hinzugeben und erneut gut rühren.
Danach Mehl, Kakaopulver, Salz und Natron dazu mischen und rühren bis kein Mehl mehr zu sehen ist.

Die Schokolade klein hacken und unter den Teig heben. Mit ein bis zwei Löffeln kleine, möglichst gleich große Kugeln auf das Blech verteilen. Mit der Unterseite des Löffels die Teigkugeln etwas flach drücken.

Im Ofen 8 bis 10 Minuten backen, dann abkühlen lassen. Wenn die Cookies frisch aus dem Ofen kommen, werden sie vermutlich noch etwas weich sein, davon nicht irritieren lassen. Bevor ihr sie vom Blech nehmt, stellt sicher, dass sie ausgekühlt sind, sonst könnten sie brechen.

Ich persönlich liebe es, die Cookies mit Vanilleeis zu essen, das ist aber natürlich Geschmackssache.

Vegan Inspiration (Pt. 2)

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I decided today is the perfect day for giving you some vegan inspiration again. The last time I recommended some blogs to you that I love. They’re all focused on vegan cooking, some of them also have a vegan baking section. And today I will post some more vegan baking inspiration: Three of my most beloved baking blogs.
For my english-speaking readers: Sadly only the last one is written in english.

I’ll start with the blog cake invasion. The recipes coming from Shia have never disappointed me. One of my highlights definitely is the vegan Apple Pie that’s simple and a real hit at parties. The blog provides a big recipe overview: The recipes can be sorted after kind of pastry, after needed equipment and – most important: after nutrition. So, basically you have all the recipes without nuts or without soy or gluten on one sight. Also there is a extra section for no bake recipes or recipes with fruits or chocolate, so you also can choose after preference. The design for the blog is a little too pink for me, but that doesn’t keep me from visiting it very often and that’s also not something to bother me. Because her photos are great and as you know photos are very important for me when choosing a recipe I’ll try out. Sadly the blog is not vegan-only. Sometimes I’m searching around and I find a great recipe that sounds awesome and then I see that it’s not vegan. But most recipes are vegan and in Shia’s self-description she also writes she doesn’t eat eggs anymore. That makes vegan baking even simpler. All in all, I really adore this blog and also Shia who puts so much work and effort into that blog.

The second blog I want to recommend is a blog called baking the law. So many recipes on it I haven’t tried yet, for example the Zimtstern-Torte. But I have a list for recipes on this blog I want to do soon. The blog comes with a special attitude: „Vegan For FETT“, in english it’s „vegan for fat“ and that makes it likeable for me immediately. There a bunch of non-healthy calorie bombs can be found easily, for example the Oreo-Peanutbutter-Brownie-Cake. When I’m tired of all those „No, I bake without sugar“-Bla I just go there and find the one recipe that makes me happy again. Also, you can find some pretty cool veganized classics like Linzertorte. What makes that blog one of my favourites it the attitude and the fact that there are recipes on it that make you lying around, unable to move after eating cake. So, thank you, Jasmin, for all the great hours of baking and eating and feeling like dying. Sadly, I don’t know if the blog gets updated anymore, because the last post is from 2015. But I’m still hoping…

If you want to be able to get behind a recipe you definitely should visit veganbaking.net. I have learned so much about cakes, baking, tempering chocolate, butter, and all that stuff that makes it possible to know how baking really works. The blog offers you recipes for ingredients like caramel sauce or vegan butter and has great tips for your vegan kitchen and food bloggers. Also you can read which oils are best for vegan baking or what’s behind chickpea flour and how to use it. One of my favorite posts was „How to Veganize a Cake Recipe – The Food Science behind Vegan Cakes“ and you should definitely read it. Overall the blog is a great help for creating your own recipes and starting professional baking. And of course it has awesome cake and sweets recipes there, too, even though I haven’t tried many yet. So, if you’re interested in baking not just because of the result (which is completely understandable, too), visit the blog and start reading. And if you wonder how to make a frosting or a sauce or some breakfast stuff, just visit the section „Vegan Baking Recipes“ and you’ll find everything you need.

Deli-Kitchen (vegan & vegetarisch) in München

Mein Magen hat die schwierige Angewohnheit, ziemlich oft, wenn ich in der Uni bin, Lust auf Kuchen zu haben. Schwierig ist diese Angewohnheit deshalb, weil es mit veganem Gebäck im Univiertel (und leider allgemein in München) schlecht aussieht.

Umso besser ist es, dass es die Deli Kitchen in der Augustenstraße gibt! Sie ist rein vegan & vegetarisch und täglich gibt es etwa fünf Tagesgerichte, die superfrisch schmecken und satt machen. Man hat den Eindruck, dass sich jemand sehr genau überlegt, was auf den Tisch kommen soll. Deshalb sind die Gerichte für mich oft „aufregend“, weil es keine Mahlzeiten sind, die ich mir ansonsten ständig selbst koche oder die ich regemäßig irgendwo anders zu essen bekomme.

bildschirmfoto-2017-01-26-um-10-53-46Mein Highlights dort verstecken sich aber trotzdem in der Kuchentheke: Dort gibt es nämlich Walnussbrownies, frischen Mohn-Kirsch-Kuchen, Nougat-Blaubeer-Tarte, erfrischenden Apfelkuchen und vieles mehr. Ich liebe es, dort hinein zu kommen, jedes Mal irgendeine neue Kreation und andere Leckereien vorzufinden und Auswahl zu haben. Geschmacklich war alles, was ich dort jemals auf meinem Teller hatte, einfach klasse. Manchmal waren überraschende, aber hervorragend harmonierende Noten in dem einen oder anderen Stück Kuchen, das macht die Sache nur noch spannender für mich.

Das Deli ist ein kleiner und gemütlicher Ort. Die Sitzplätze sind begrenzt, aber die Kundschaft verteilt sich (glaube ich) auch ganz gut über den Tag. Die Einrichtung ist holzig gestaltet, etwas, für das ich sehr viel übrig habe. Alles sieht irgendwie simpel, aber unglaublich stilvoll aus, auch hier wirkt es so, als hätte sich jemand Gedanken gemacht. Love!
Und auf keinen Fall darf man das Regal rechts neben der Theke vergessen, in dem sich allerhand leckere und sinnvolle vegane Produkte verstecken. Größter Fan bin ich seit kurzem von einem Getränk namens „Holla! Kracherl“ – Holunderschorle, die nicht zu süß, sondern genau richtig ist.

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Preislich ist das Deli natürlich schwierig: Kleiner Laden in bester Lage, ich kann mir vorstellen, dass die Miete da den Großteil der Einnahmen frisst. Dementsprechend ist auch das Essen etwas teurer. Aber für das Geld, was man dort lässt, bekommt man auch großartiges Essen und unterstützt einen der wenigen Läden in München, die ein so abwechslungsreiches veganes Angebot haben, das über Burger und Pizzabrot hinausgeht.

Also: Geht dort mal hin, schaut auf deren Facebook-Seite vorbei, auf der ihr jeden Tag die aktuelle Speisekarte findet, lasst positive Bewertungen da und genießt das Essen dort!